Bridgestone erzielt Innovations-Durchbruch

Da die weltweite Nachfrage nach Reifen stark wächst fokusiert sich Bridgestone stark auf Innovationen in der Herstellung dergleichen und erzielte nun einen wichtigen Durchbruch. Der weltweit grösste Reifenhersteller hat erfolgreich die wichtigste Genomfrequenz der Hevea brasiliensis euphorbiaceous dekodiert – die Pflanze die man zur Herstellung von Latex braucht. Ein anderer Name ist auch “Gummibaum”.

Durch die Dekodierung erhofft man sich neue Zuchttechnologien und Anbaumethoden für den Gummibaum. Solche Technologien können zu einer verbesserten Ausbeute und Qualität von Latex führen und die Bridgestone-Gruppe investiert aggressiv in die Grundlagenforschung zur molekularen Züchtung von Hevea brasiliensis, um die Produktivität von Naturkautschuk zu steigern.

Um diese Forschungsaktivitäten zu beschleunigen, hat die Gruppe ca. 1,4 Milliarden Basenpaaren im Genom für Hevea brasiliensis zusammen mit dem Genome Informatics Laboratory in der National Institute of Genetics (Mishima City in Japan) dekodiert. Es wird geschätzt, dass die Sequenzdaten, die durch dieses Forschungsprojekt dekodiert werden, mehr als 90% der Genreichen Regionen des Genoms abdecken.

Der Bridgestone Konzern ist effektiv in verschiedene Initiativen involviert, die sich mit der Reduzierung, Widerverwendung und Recycling von Ressourcen beschäftigen. Übergeordenetes Ziel hierbei ist, dass in der Zukunft die Ressourcen für die Herstellung von Reifen aus nachhaltigen Materialien kommen sollen.

Die Goodgrip GmbH bietet Ihren Kunden eine umfassende Palette von Bridgestone Reifen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Außerdem können Sie über Goodgrip.de Kontakt zu einer der vielen Partnerwerkstätten ganz in Ihrer Nähe aufnehmen, welche Ihnen hilft Ihre neuen Reifen zu montieren.

5 Gründe warum Sie Reifen online kaufen sollten

Wenn Sie nach neuen Reifen für Ihr Fahrzeug suchen gibt es einige Vorteile wenn Sie diese online kaufen anstatt herkömmlich bei einer Werkstatt. Neben der potenziellen Kosteneinsparungen, bieten Online-Shops auch eine Fülle an Informationen, Daten-Vergleiche und hilfreiche Tips zum Reifen-Kauf und Unterhalt.

Die richtigen Reifen zu kaufen ist oftmals ganz einfach: Sie geben das Jahr und das Modell Ihres Fahrzeuges an und schon können Sie die Angebote vergleichen und das auswählen, was Ihrem Budget oder anderen Wünschen am nächsten kommt. Oftmals können die von Ihnan ausgewählten Reifen auch direkt an eine Werkstatt in Ihrer Nähe geliefert werden, die dann die Reifen für Sie auf Ihrem Fahrzeug installieren.

Hier sind fünf der wichtigsten Gründe Reifen online zu kaufen:

  • Günstige Preise – Das ist wahrscheinlich der Nummer 1 Grund, warum viele Ihre Reifen online kaufen. In fast allen Fällen können Verbraucher  beim Kauf von einem Online-Händler Geld sparen, auch nach Berücksichtigung von evtl. Versandkosten. Online-Shops sind in der Lage niedrigeren Preise anzubieten, da sie einen deutlichen Kostenvorteil haben im Vergleich zu herkömmlichen Werkstätten. Sie können ein ganzes Land oder gar die Welt von nur einem  einzigen oder wenigen Lagereinrichtungen aus beliefern (die sich normalerweise in günstigen Industriegebieten befinden).  Herkömmliche Reifenhändler haben deutlich höhere Betriebskosten, weil sie auf mehrere Standorte in ihrem gesamten operativen Bereich angewiesen sind. Die Läden sind oft in sehr guten Lagen zu finden, was teure Mietverträge, höhere Lohnkosten, etc. zur Folge hat.

  • Preis-Vergleich – Preisvergleiche von lokalen Einzelhandelsgeschäfte können langwierig, frustrierend und zeitaufwendig sein. Dies gilt insbesondere für Reifen, da Reifen Verfügbarkeiten von Händler zu Händler variieren und sogar nach Standort total unterschiedlich sein können. Reifenkauf im Internet bietet die Möglichkeit eines umfangreichen Preisvergleichs – über mehrere Standorte. Noch wichtiger ist, dass Sie nicht auf die Kenntnis der so genannten lokalen “Experten” angewiesen sind, deren primäre Motivation eher auf der Gewinnmaximierung liegt.

  • Kein Kaufzwang – Wenn man Reifen online kauft, vermeidet man die aggressiven Vertriebs- und “Add-on”-Taktiken von einigen Händlern, die einem teurere Reifen oder zusätzliche Leistungen, die man nicht möchten, verkaufen wollen. Einige Verbraucher bevorzugen natürlich die direkte Interaktion während eines Verkaufsprozesses. Der Online-Kauf ermöglicht ausserdem in seinem eigenen Tempo und Zeitplan zu arbeiten.

  • Informationen und Testurteile – Viele der Online-Shops haben bereits umfangreiche Informationen zu den einzelnen Reifen, die sie verkaufen. Solche Informationen werden oftmals bei einem herkömmlichen Reifenhändler nicht zur Verfügung gestellt, wie z.B.: Reifen-Performance, erweiterte Garantien und Testbericht. Solche weiterführenden Informationen können sehr hilfreich sein, wenn man die Suche nach neuen Reifen einschränken möchte.

  • Produkt Auswahl – Lokale Reifenhändler beschränken in der Regel ihre Bestände auf große Marken und beliebte Reifengrößen an Ihren Standorten, da es zu kostspielig ist über 10.000 verfügbaren Reifen-Fabrikate und Modelle auf Lager zu halten. Online-Websites haben diese Einschränkung in der Regel nicht, und oftmals findet man eine größere Vielfalt an Reifen Stilen – auch exotische sowie Hochleistungs- und Spezial Reifen.



Obwohl es viele Vorteile birgt Reifen online zu kaufen, wäre es nicht korrekt auch einige potenzielle Nachteile hervorzuheben. Beim Online Kauf kommt man nicht in den Genuss, das Produkt im Vorwege zu berühren und zu fühlen. Oftmals muss man nach dem Online Kauf von Reifen noch nach einer seriösen Werkstatt suchen, die die Reifen aufzieht und montiert. Doch dieses potenzielle Problem kann man mit Anbietern wie Goodgrip.de umgehen, die nicht nur Reifen und Felgen online verkaufen, sondern auch die Möglichkeit anbieten einen Termin bei einer Werkstatt zu buchen. Ein weiterer Nachteil beim Online-Kauf von Reifen ist die Lieferzeit (meist 2-3 Tage), bevor sie zu Ihnen nach Hause oder Ihrer bevorzugten Werkstatt gelangen. Daher ist der Online Kauf von Reifen nicht die beste Option im Notfall. Aber alles in allem kann man eine Menge Geld und Zeit sparen indem man seine neuen Reifen online kauft.

Strassenbelag aus recycelten Altreifen

Die erste große britischen Studie zu einem neuen Asphalt, der zum Teil aus recycelten Altreifen hergestellt wurde, ist erfolgreich abgeschlossen worden. Ende letzten Monats ist eine kurze Strecke der A90 zwischen Perth und Dundee in Schottland mit dem revolutionären Material asphaltiert worden. Ein kürzlich abgeschlossener “Grip-Test ” auf der neuen Oberfläche hat nun deren Realisierbarkeit bestätigt.

Die Teststrecke ist einer der verkehrsreichsten in Schottland, und befördert rund 35.000 Fahrzeuge pro Tag. In den nächsten Monaten wird das Material gegen eine Reihe von “Key-Performance”-Kriterien getestet, einschließlich seiner Rutschfestigkeit.

Im Vergleich zu früheren Versuchen zur Verwendung von Gummi im Asphalt, die in der Regel immer den Kautschuk vollständig  schmelzen wollten vor dem Vermischen mit Steinen und Bitumen, hat man jetzt Zugang zu neuen Technologien – die es ermöglichen, die Kautschukpartikel direkt in das Bindemittel aufzunehmen. Dies wird bei niedrigeren Temperaturen erreicht, mit niedrigeren Emissionen und ist erhebliche Umweltfreundlicher.

“Das könnte unseren Ansatz im Straßenbelag in Großbritannien verändern”, sagte Alan Mackenzie, Chief Executive von Breedon Aggregate Schottland. “Unsere Branche versucht seit Jahren, recycelten Gummi in regulären Asphalt zu integrieren, ohne viel Erfolg. Dank der neuen Technologie können wir das ändern.”

Seit 2006 verbietet die EU die Entsorgung von Altreifen auf Deponien , so dass große Mengen von geschreddert Gummi auf alternative Nutzungen warten. Nach Angaben der European Tyre and Rubber Manufacturers Association, entstanden fast 480.000 Tonnen Altreifen in Großbritannien – allein im Jahr 2009. LCA (Life Cycle Assessment) Studien zeigen, dass für jede Tonne Altreifen, die für Gummi-Modifizierung von Bitumen und Asphalt verwendet wird, dass die CO2-Emissionen um ca. 1,1t verringert werden – im Vergleich zur Verbrennung von Altreifen (zum Beispiel in Zementwerken).

Nach dem Erfolg in Schottland, wird Breedon Aggregate nun damit beginnen, das neue Material (genannt Breedon Polymer R +) auf dem gesamten Markt  in Schottland und England anzubieten.

Welche Kriterien werden von dem EU-Reifenlabel bewertet?

Das EU-Reifenlabel bewertet die folgenden Kriterien: den Rollwiderstand, das Bremsverhalten bei Nässe sowie das externe Rollgeräusch. Als Konsument sollte man sich bewusst machen, dass dies zwar wichtige Kriterien sind aber nicht die einzigsten Leistungsmerkmale für Reifen sind, wie anschaulich in der Grafik zur Linken gezeigt wird.
Deshalb wird den Konsumenten empfohlen nicht nur das EU-Reifenlabel in die Kaufentscheidung miteinzubeziehen sondern auch aktuelle Reifentests zu studieren, um weitere wichtige Kriterien wie z.B. das Aquaplaningverhalten und Fahrstabilität zu prüfen.

Als Konsument soll man auch bedenken, dass der Rollwiderstand nicht als einziger Faktor den Kraftstoffverbrauch beeinflusst. Unter anderem tragen auch die Aerodynamik, das Fahrzeuggewicht, der Motortyp, der Klimanlagenbetrieb, die Strassensteigung sowie individueller Fahrstil, der Reifendruck und das Beschleunigungsverhalten zum Kraftstoffverbrauch bei.

Eine weitere interessante Information ist sicherlich, dass bisher ein sehr geringer Rollwiderstand noch unvereinbar mit einer sehr guten Nasshaftung ist. Auf dem heutigen Stand der Technik kann man nicht eins der der Kriterien stark verbessern ohne, dass das andere darunter in seiner Leistungsfähigkeit leidet.

Aufmerksame Konsumenten werden auch bemerken, dass die Nasshaftung bei Winterreifen grundsätzlich schlechter scheint als bei Sommerreifen. Dies ist aber darauf zurückzuführen, dass Winterreifen Gummimischungen für Temperaturen entwickelt werden, die um ein vielfaches unter denen im Sommer liegen. Und bei Winterreifen liegt der Fokus verstärkt auf dem Haftungsvermögen auf vereisten Fahrbahnen.

Auch darf man nicht vergessen, dass das EU-Reifenlabel nur für PKW-Reifen und für Reifen von leichten und schweren Nutzfahrzeugen gilt.
Folgende Reifen sind nicht betroffen:
- runderneuerte Reifen
- professionelle Off-Road Reifen
- Rennreifen
- Spikereifen und bespikebare Reifen, die ohne Spikes geliefert werden
- Reifen, die ausschliesslich zur Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, deren Erstzulassung vor dem 1. Oktober 1990 erfolgte
- Reifen mit einer zulässigen Geschwindigkeit unter 80 km/h
- Reifen für Felgen mit einem Nenndurchmesser ≤ 254 mm oder ≥ 635 mm

Die hier gezeigte Grafik mit den weiteren Reifen Leistungsmerkmalen sind Eigentum des BRV und des  wdk – unter der folgenden Webseite können Sie mehr Informationen finden: www.dasreifenlabel.de.

Reifenmesse 2012 in Essen

Vom 05.-07. Juni schlägt die 27. internationale Reifenmesse in Essen Ihre Pforten auf. Es werden ca. 645 Aussteller aus 44 Ländern erwartet. Die Anzahl der Aussteller im Vergleich zum Vorjahr ist damit um 10% angewachsen. Die Reifen 2012 ist die grösste internationale Reifenmesse weltweit mehr als 2/3 aller Austeller aus dem Ausland. Auf der Messe werden die Sektoren Reifen, Räder und Fahrwerkstechnik präsentiert sowie die Verleihung des Innovation-Awards für zukunftsweisende Neuentwicklungen. Dazu haben 21 Unternehmen aus sechs Nationen insgesamt 28 Bewerbungen eingereicht. Die Bewerbungen werden in drei Kategorien „Technik und Produkte“, „Dienstleistungs-/ Servicekonzepte, Prozessoptimierung“ und „Umwelt- und Ressourcenersparnis“ von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Darüberhinaus widmet sich eine Fachtagung des neuen “EU-Reifenlabels“, das ab 1. November 2012 Europaweit gilt.

Intelligente Reifen?

Derzeit wird auf der Messe in Hannover ein sog. “adaptiver Reifen” von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) vorgestellt. Dieser “intelligente Reifen” passt sich selbstständig an Witterung und Untergrund an. Verschiedene Strassenbeläge wie Asphalt oder Schotterpiste spielen dabei keine Rolle oder Witterungen wie Schnee, Regen, Sonne oder Hagel. Automatisch erkennt der Reifen den Untergrund und die Witterung und passt seine Profilrillen an und das Ganze während der Fahrt. Der Fahrer muss nicht mehr an die Anpassung denken.

Der adaptive Reifen funktioniert wie folgt: In der Reifen-Lauffläche werden formändernde Komponenten integriert, die von einer in den Reifen integrierten Steuer- und Regeleinheit aktiviert werden. Dadurch werden die Profilrillen des Reifens (Längs- und Querrillen) einzeln beweglich. Die formändernden Materialien oder Aktuatoren werden in das Laufband oder unter die Karkasse eingearbeitet. Es handelt sich bei dem adaptiven Reifen noch nicht um ein fertiges Produkt aber ein erstes Funktionsmodell ist bereits fertig. Das Patent wurde selbstverständlich schon gesichert. Was diese Erfindung für den Reifenhandel bedeutet – darüber lässt sich bisher nur spekulieren.

Das neue EU Reifenlabel

Ab dem 1. Juli 2012 können alle neu hergestellten Reifen mit einem Effizienzklassen Label gekennzeichnet werden, was dann am 1. November 2012 in der EU in Kraft tritt und dann ein Muss ist. Das neue Effizienlabel gleicht denen von Waschmaschine, Kühlschränken und anderen elektronischen Geräten. Ziel ist eine einheitliche Methodik zu schaffen zur Bewertung von Reifen. Das Label wird dabei die Konsumenten über drei Leistungskriterien des Reifens informieren:
1. Der Rollwiderstand (ein wesentlicher Faktor beim Kraftstoffverbrauch)
2. Die Nasshaftung (ein wichtiger Faktor des Bremsverhaltens)
3. Das Rollgeräusch

Der Vorteil für die Konsumenten ist, dass Sie nun auf einen Blick alle Reifen miteinander vergleichen können und gut informierte Kaufentscheidungen treffen können, die nicht nur Ihren Geldbeutel schonen sondern auch die Umwelt. Sie finden mehr Informationen hier.

Reifen ohne Luft?

Der weltweit führende Reifenhersteller Bridgestone hat einen Konzept-Reifen ohne Luftbefüllung entwickelt, der sicherer und umweltfreundlicher ist als herkömmliche Pneu. Zielsetzung hierbei war: Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Bridgestone stellte Ende letzten Jahres auf der 42. Tokio Motor Show 2011 einen neuartige Konzeptreifen vor, der im Gegensatz zu herkömmlichen Reifen ohne Luftbefüllung auskommt. Dies wird durch eine speziell gekrümmte Speichenstruktur möglich, die im Inneren der Reifen ist und das Gewicht des Fahrzeuges trägt. Einzelnen Speichen sind dabei überkreuzt angeordnet, wodurch sie beweglich bleiben und sich laut Bridgestone wie normale Reifen verhalten. Das Ganze wird umgeben von einer Lauffläche aus Gummi.

Durch diese Technologie wird die Gefahr einer Reifenpanne beseitigt. Sowie die Wartung minimiert: denn das Überprüfung des Luftdrucks sowie das Aufpumpen fällt weg.

Aber vorallem sind die Reifen umweltfreundlicher. Da man nicht mehr mit zu geringem Luftdruck fahren kann gibt es keine dadurch ausgelöste Verbrauchssteigerung. Der Clou ist diese Reifen sind zu 100 Prozent recycelbar. Die Speichen sind aus wiederverwendbarem Thermoplast gefertigt und auch die Gummiauflage kann recycelt werden. Bridgestone verfolgt dabei das sogenannte ‚Cradle-to-Cradle‘-Prinzip, d.h. aus alten Reifen können direkt neue gefertigt werden und die verbrauchten Ressourcen können zyklisch wiederverwendet werden. Bei herkömmlichen Reifen dagegen werden schon bei der Produktion viele Rohstoffe benötigt, und das Recycling ist möglich, aber sehr aufwendig. Viele Altreifen werden somit oftmals als Brennstoff verwertet.

Der Ansatz, Reifen ohne Luftbefüllung zu entwickeln, ist nicht wirklich neu, einige Konzepte wurden schon erfolgreich umgesetzt. Allerdings waren bisher keine dieser luftlosen Reifen zur Massenproduktion geeignet. Aber genau das will Bridgestone erreichen. Weitere Tests werden an kleineren Gefährten durchgeführt, bevor dieser Reifen an Standardautos eingesetzt werden kann. Wie lange es allerdings noch dauern wird, bis die Reifen in Serie produziert werden können, ist ungewiss. Aber das vorgestellte Produkt ist ein weitere Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren Autoreifenproduktion.

Die “O” bis “O” Regel

Kennen Sie die “O” bis “O” Regel? Von Oktober bis Ostern soll man Winterbereifung auf dem Auto haben. Daraus folgt das man bald seine Reifen wechseln sollte. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass Ihre alten Sommerreifen noch über eine ausreichende Profiltiefe verfügen. Vom Gesetz werden dabei mindestens 1,6 Millimeter vorgeschrieben aber die Daumeregel hier heist: mindestens 3mm, da sonst das Fahrverhalten bei Nässe viel zu schlecht ist. Oftmals ist die Profiltiefe gebrauchter Sommerreifen unterschiedlich – je nachdem, ob sie zuvor an der Vorder- oder Hinterachse montiert waren. Sollte die Profiltiefe eines Reifens zu weit runter sein, verlangt der Gesetzgeber den unmittelbaren Austausch dabei ist es egal ob alle vier Reifen vom selben Hersteller sind.
Das Gleiche gilt für Reifen, die älter als sechs Jahre sind – unabhängig von der Kilometerleistung. Sie können direkt am Reifen ablesen wie alt er ist, da es auf der Flanke mit der sog. DOT-Nummer (DOT steht für das US “Department of Transportation”) eingeprägt ist. Die DOT-Nr. hat verschlüsselte Informationen zu Produktionsstätte, Reifengröße, Profilbezeichnung und das Alter des Reifens. So bedeutet beispielsweise “0606″, dass ein Reifen in der 6. Woche des Jahres 2006 hergestellt wurde.
Bei der Lagerung Ihrer Reifen sollten Sie folgendes beachten: Kompletträder (Reifen mit Felgen) werden am besten liegend gelagert. Bitte beachten Sie, dass auch intakte Reifen im Laufe von ca. sechs Monaten Luft verlieren. Daher sollten Sie den Luftdruck um 0,5 bis 1 bar erhöhen. Im Gegensatz zu Kompletträdern sollen Reifen ohne Felge stehend gelagert werden. TIP: Drehen Sie während des Winters von Zeit zu Zeit die Reifen, um Verformungen zu vermeiden. Bitte beachten Sie, dass der ideale Aufbewahrungsort für Reifen dunkel, trocken, kühl und nicht zu stark belüftet ist. Und auf keinen Fall sollten Reifen zusammen mit Chemikalien, Schmiermitteln oder Treibstoff gelagert werden.
Mehr Informationen zu Sommerreifen finden Sie hier.

Die Spritpreise sind so hoch wie noch nie! Was Sie tun können ausser einer angepassten Fahrweise?

In den letzten Jahren sind die Spritpreise regelmässig weiter nach oben gestiegen und die Autofahrer auf der Suche nach einem Ausweg. Was kann man machen? Weniger fahren, günstige Tankstellen suchen oder gleich ein Umweltauto kaufen? Das sind möglichweise Optionen aber keine allgemeinen Lösungen. Klar kennen wir alle die Kraftstoff sparendenden Tips wie z.B. die Fahrweise ändern, Kurzstreckenbetrieb des Autos vermeiden sowie den Reifenluftdruck regelmässig überprüfen etc.. Was kann man noch machen? Eine Möglichkeit, die von den Konsumenten bisher noch nicht so stark genutzt wird, sind die sogenannten “Leichtlauf-Reifen“. Diese Energie sparanden Reifen haben einen deutlich geringeren Rollwiderstand als herkömmliche Reifen und sorgen damit nicht nur für einen geringeren Spritverbrauch sondern auch für weniger Lärmbelästigung und einer längeren Lebensdauer. ADAC-Reifentests belegen, dass unterschiedliche Rollwiderstände einen Verbrauchs-Unterschied von bis zu 0,5 l/100 km bedeuten können, was bares Geld im Portemonnai der Verbraucher bedeutet. Mittlerweile werden die sogenannten “Umwelt-Reifen” von mehreren grossen Marken angeboten wie z.B. die Michelin “Energy Saver” oder die Pirelli Cinturato Familie welche zur “Green Performance” Line gehören.